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Inhaltsverzeichnis
PlagAware
1. Zugang zur Software
Mitarbeitende der Leuphana können sich über https://my.plagaware.com/ mit ihrem Leuphana-Account einloggen. (Ausnahme: Wenn Sie bereits über einen PlagAware-Account verfügen, der NICHT der Leuphana-Account ist, klicken Sie bitte auf „Mit PlagAware Nutzername und Passwort anmelden“ und nutzen Sie die Eingabefelder.)
2. Datenschutzrechtliche Hinweise: Löschfristen
Entsprechend der Regelung in den Rahmenprüfungesordnungen (§7 Abs. 10) dürfen die Arbeiten der Studierenden nur eine begrenzte Zeit in der Überprüfungssoftware gespeichert werden. Für Sie als Lehrende bedeutet das, dass Sie…
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… keine Arbeiten archivieren dürfen.
Nutzen Sie nicht die Funktion, mit der Dokumente in Ihre persönliche Bibliothek verschoben werden. Arbeiten, die in Ihrer Bibliothek gespeichert werden, werden ohne Vorwarnung gelöscht. Speichern Sie daher Daten, die Sie benötigen, lokal ab.
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… die Löschfristen in Ihrem Konto dementsprechend konfigurieren müssen.
Um die Löschfristen einzuhalten, müssen Sie in Ihrem Account die Löschung nach einer Woche einstellen. Navigieren Sie dazu oben in der Menüleiste zu den „Einstellungen und Konfiguration“ und wählen Sie anschließend den Reiter „Datenschutz“. Hier können Sie nun unter dem Punkt „Datenspeicherung“ einstellen, wie viele Tage die Daten zu durchgeführten Plagiatsprüfungen und in der Bibliothek hochgeladene Texte gespeichert werden sollen. Nun können Sie PlagAware verwenden.
3. Anonymisierung & Upload
3.1 Anonymisierung der Arbeiten
Bevor eine Arbeit in PlagAware hochgeladen werden kann, muss sie vollständig anonymisiert werden (vgl. RPO §7(10)). Das bedeutet, dass alle personenbezogenen Daten - insbesondere also Name, Adressdaten und Matrikelnummer - von allen Seiten der Hausarbeit entfernt werden müssen. Häufig genügt es hier, das Deckblatt und die Eigenständigkeitserklärung zu entfernen. Um einzelne Seiten aus PDF-Dokumenten zu entfernen, können Sie beispielsweise die Programme Adobe Acrobat oder PDF24 nutzen (letzteres bietet die Funktion auch online auf seiner Webseite an).
Bitte prüfen Sie aber zusätzlich, ob beispielweise in der Kopfzeile der Arbeit der Name der studierenden Person vermerkt ist oder ob sich personenbezogene Daten im Text befinden. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, die personenbezogenen Daten durch das Entfernen ganzer Seiten zu entfernen, kopieren Sie bitte den Text der zu prüfenden Arbeit ohne personenbezogene Informationen direkt in die Texteingabe von PlagAware. Um die Arbeiten später zweifelsfrei zuordnen zu können, empfehlen wir Ihnen, Pseudonyme für die Arbeiten zu verwenden.
3.2 Upload in PlagAware
Bevor Sie Ihre Arbeiten hochladen, stellen Sie sicher, dass sie korrekt durchsuchbar sind. Der gesamte zu prüfende Text muss markierbar sein und beim Herauskopieren von Textpassagen müssen diese mit dem abgedruckten Text übereinstimmen. (Wenn Sie eine nicht durchsuchbare Arbeit hochladen, ergibt sich automatisch eine Übereinstimmung von 0%, da kein Text verglichen werden kann.)
Gehen Sie dann auf https://my.plagaware.com/login und loggen Sie sich mit Ihren Daten ein. Nach dem Login gelangen Sie zu dem sogenannten Dashboard.
Auf dem Dashboard gelangen Sie links über den Menüpunkt „Neue Prüfung“ (1) zur Übersicht, um eine neue Plagiatsprüfung zu starten. Hier können Sie Dateien im .docx- oder PDF-Format hochladen (2), den zu prüfenden Text direkt in die Texteingabe kopieren (3) oder Texte von Webseiten oder aus Ihrer persönlichen Bibliothek hochladen. Sie können einzelne oder auch mehrere Dokumente analysieren lassen. Bilddateien können nicht analysiert werden. Die hochgeladenen Dokumente werden dann im mittleren Bereich der Übersicht angezeigt. Rechts haben Sie noch einige Einstellmöglichkeiten zur Prüfung:
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Durchsuchte Quellen festlegen: Wahl zwischen Online-Quellen und/ oder Quellen aus Ihrer Bibliothek
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Eigenschaften der Plagiatsprüfung: Festlegen des Titels, Autors und zugehörigen Projekts
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Automatisierte Bewertung: PlagAware schätzt selber ein, ob bestimmte Quellen ausgeschlossen oder akzeptiert werden sollten
Sie starten die Analyse durch Klick auf „Plagiatsprüfung starten“ (1). Jede Analyse verbraucht sogenannte ScanCredits (2). Die Anzahl der Ihnen zur Verfügung stehenden Credits sehen sie oben in der oben in der Navigationsleiste neben dem Münz-Symbol (3).
Erneute Prüfung von bereits geprüften Texten
Falls Sie eine erneute Prüfung eines bereits geprüften Texts durchführen wollen, wählen Sie die entsprechende Prüfung in der Übersicht aus und wählen Sie die Aktion „Versionsprüfung“ im Menu „Aktionen“. Die erneute Prüfung kostet keine weiteren ScanCredits.
Von Ihnen analysierte Dokumente finden Sie unter dem Punkt „Plagiatsprüfungen“ im Menü links (1). Neben dem Dokumententitel sehen Sie nun eine Prozentangabe, die den Grad der Übereinstimmung mit anderen Quellen angibt (2). Über das Mülleimer-Symbol können Sie die jeweilige Plagiatsprüfung löschen und über das Wolken-Symbol können Sie den Ergebnisbericht herunterladen. Wenn Sie bei einer Plagiatsprüfung links die Checkbox anklicken, erscheint rechts eine Übersicht über die Eigenschaften des Dokuments und eine Angabe über die Anzahl der kopierten Wörter. Ein Balken mit farblichen Markierungen zeigt grob an, an welcher Stelle im Text die kopierten Wörter sind.
4. Analyse & Auswertung
4.1. Anzeige der Ergebnisse
Bereits im Dokumentenmanager wird Ihnen nach der Analyse eine erste Auswertung in Prozent angezeigt. Der Prozentwert, den PlagAware hier ausgibt, wird als „Übereinstimmungslevel bezeichnet. Er sagt lediglich aus, wieviel Prozent des geprüften Textes so oder in ähnlicher Form in online verfügbaren Quellen wiederzufinden sind. Dies ist jedoch nicht identisch mit der Angabe, wie viele Textstellen plagiiert sind, sondern bedeutet lediglich, dass Übereinstimmungen mit anderen Quellen gefunden werden konnten. Es ist entscheidend, dass Sie die potenziell problematischen Textstellen selbst überprüfen.
(Bild)
Nach der Analyse können Sie sich den Bericht anzeigen lassen. Oben wird Ihnen neben dem Prozentwert eine Art Zeitstrahl angezeigt (1), mit dessen Hilfe Sie Häufungen problematischer Textstellen im Dokument erkennen können. Mit der Schnellnavigation (2) können Sie durch Klick auf die Pfeile zwischen einzelnen Treffern hin- und herwechseln. In der linken Spalte werden Ihnen die Quellen angezeigt, die Übereinstimmungen mit den geprüften Dokument aufweisen (3). Die Quellen sind durchnummeriert, um sie eindeutig zuordnen zu können. Mithilfe der Checkboxen können Sie einzelne Quellen und die dazugehörigen Markierungen im Dokument, die mögliche Übereinstimmungen mit der Quelle anzeigen, ein- und ausblenden. Wenn Sie auf „Treffer in Quelle markieren“ klicken, können Sie alle Treffer, die einer Quelle zugeordnet sind, durchschalten. In der Legende (4) werden die farblichen Markierungen erläutert: grün ist ein Zitat in Anführungszeichen, rot ist eine wörtliche Wiedergabe, die nicht mit Anführungszeichen markiert wurde, und blau markiert möglicherweise umformulierte Textstellen. Mit einem Klick auf eine Textstelle öffnet sich ein Ausschnitt der Quelle, in der sich die Übereinstimmung findet, samt der entsprechenden Nummerierung (5).
Kommentare:
An jeder beliebigen Stelle im Dokument können Sie Text markieren und durch einen Klick auf das Sprechblasensymbol einen Kommentar hinterlassen. Auch das kleine Fenster, das die übereinstimmenden Textstellen zeigt (5) können Sie kommentieren. Bergessen Sie in diesem Fall nicht, auf „Änderungen speichern“ zu klicken.
Seit-an-Seit-Ansicht:
Wenn eine Quelle online verfügbar ist, können Sie mit einem Klick auf den entsprechenden Eintrag in der linken Spalte sie Seit-an-Seit-Ansicht öffnen, um die übereinstimmenden Textstellen direkt zu vergleichen.
(Bild)
Statt die Quellen in der linken Spalte auszuwählen, können Sie auch einfach die Arbeit scrollen und alle farblich markierten Textstellen durch einen Klick darauf kontrollieren.
Weitere Funktionen:
Über die Schaltflächen oben rechts können Sie den angezeigten Bericht drucken, herunterladen, freigeben oder in einer anderen Ansicht anzeigen lassen. Außerdem können Sie über die Konfiguration (Schraubenschlüsselsymbol) die Einstellungen, mit denen die Analyse durchgeführt wurde, einsehen und einige Parameter verändern. Sie können die Analyse dann auch erneut starten.
4.2. Fallstricke vermeiden
Bei der Nutzung von PlagAware ist es wichtig, die angezeigten Ergebnisse selbst zu kontrollieren. Da diese Software lediglich einen simplen Abgleich auf Textübereinstimmungen vornimmt, können hier schnell Fehler passieren. Hier finden Sie nur einige Möglichkeiten für falsch positive oder falsch negative Ergebnisse. Prüfen Sie Ihre Arbeiten daher immer manuell. PlagAware kann die Plagiatsprüfung nicht übernehmen, sondern nur erleichtern!
0%-Wertung:
Dass ein Text mit null Prozent Übereinstimmung analysiert wird, kann entweder ein gutes Zeichen sein oder ein Hinweis darauf, dass der Text nicht durchsuchbar war. Da die meisten Arbeiten durch Literaturangaben oder generische Formulierungen (s. Abbildung) zumindest wenige Übereinstimmungen aufweisen, sollten Sie auch Arbeiten mit 0% immer prüfen. Am besten kontrollieren Sie schon vor dem Hochladen, dass der Text korrekt durchsuchbar ist.
Zitate werden nicht als solche erkannt:
(Bild)
In dem vorliegenden Beispiel ist der Zitierstil so gewählt, dass Zitate durch Einrücken markiert werden. Die wörtliche Rede innerhalt des Zitats ist mit Anführungsstrichen gekennzeichnet, wird als0 grün markiert. Der Teil, der keine wörtliche Rede darstellt, wird vom Programm als nicht markierte wörtliche Wiedergabe erkannt und dementsprechend rot markiert, obwohl er in diesem Zitierstil durch die Einrückung korrekt gekennzeichnet ist.
Generische Formulierungen werden markiert:
(Bild)
Da PlagAware nach ähnlichen Formulierungen sucht, werden auch sehr generische Formulierungen hervorgehoben, die in vielen wissenschaftlichen Texten vorkommen. In diesem Beispiel vorkommen. In diesem Beispiel wurde ein typischer Einleitungssatz („Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage…“) als potenziell problematisch eingestuft, da er sich in einer anderen Quelle wiederfindet.
Literaturangaben werden hervorgehoben:
(Bild)
Da Literaturangaben sich fast immer auch irgendwo online wiederfinden, werden sie von PlagAware als Übereinstimmungen erkannt und als nicht markierte Zitate gekennzeichnet.
5. Personalieren
Sie können PlagAware mit den voreingestellten Parametern verwenden. Sie können darüber hinaus aber einige Punkte nach Ihren Wünschen einstellen. Gehen Sie dazu oben rechts in die Einstellungen (1) und wählen Sie „Plagiatsprüfung“ (2).
(Bild)
Hier können Sie auswählen, welche Quellen als Grundlage für die Ähnlichkeitsprüfung verwendet werden sollen. Um weitere Optionen verändern zu können, wählen Sie in der Mitte der Seite „Erweiterte Optionen anzeigen“ (3).
Dort können Sie dann weitere Parameter verändern. Beispielsweise können Sie die Empfindlichkeit der Plagiatsprüfung regulieren. Außerdem können Sie eine Weiße Liste anlegen mit URLs, die von der Ähnlichkeitsprüfung ausgenommen werden sollen. Hier können Sie auch das Ampelsystem nach Ihren Bedürfnisse konfigurieren, indem Sie entscheiden, ab welchem Prozentwert eine Arbeit gelb oder rot markiert werden soll.
Vergessen Sie nicht, Ihre Einstellungen zu speichern (4).


